Auf dem ehemaligen Rangierareal entstand ein einzigartiger Mix aus Wildnis, Kunst und Zugänglichkeit. Alte Gleise blieben als Erinnerungsfäden, Wege führen durch lichten Wald und sonnige Trockenrasen. Tragfähig wurde das Projekt durch verlässliche Trägerschaft, gestufte Finanzierung, behutsame Pflege und Vermittlungsangebote, die Schulklassen, Spaziergänger und Künstler gleichermaßen ansprechen und eine starke emotionale Bindung aufbauen.
Ein bürgerschaftlicher Verein, Fördermittel von EU, Land und Stadt sowie unzählige freiwillige Stunden verwandelten eine stillgelegte Trasse in eine sichere, beleuchtete Hauptroute für Rad und Fuß. Tunnel wurden geöffnet, Brücken saniert, Kunst integriert. Das Ergebnis: tägliche Nutzung, sinkende Unfallzahlen nebenan, neue Betriebe entlang der Strecke und ein kraftvolles Beispiel für kooperative Umsetzung mit langfristigem Nutzen.
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