Historische Pläne, Luftbilder, Betriebsbücher der Bahn und Zeitzeugenberichte zeigen, wo Tankstellen, Gruben, Entwässerungen und Werkstätten lagen. Eine sorgfältige Begehung ergänzt Indizien wie Gerüche, Verfärbungen oder Schwellenreste. Diese Puzzleteile fokussieren Sondierungen, helfen Hotspots zu identifizieren und verhindern Überraschungen im Bauablauf, weil sie bereits früh erklären, welche Bereiche schützensam, risikoreich oder problemlos weiterverwendbar sind.
Ein abgestuftes Vorgehen vereint Rasterbohrungen, Hotspot-Sondierungen, Baugrundprüfungen, Bodenluft- und Grundwasserproben. Analysen auf PAK, MKW, PCB, Schwermetalle und Cyanide klären die Belastung. Entscheidungsbäume nach anerkannten Leitfäden steuern vom Überblick zur Detailerkundung. So entstehen robuste Datensätze, die Tragfähigkeit, Durchlässigkeit, Verwitterung, hydraulische Gradienten und Risiken erfassen, ohne das Budget durch überflüssige Probenahmen zu belasten.
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